Tourismus:
Quiz-Spielshow soll für die Region werben
Wer kennt sich aus im Nibelungenland? Auerbach. Dass Gastronomie und Tourismus eng miteinander verbandelt sind und voneinander profitieren, ist kein Geheimnis. Und dass von kreativen Ideen und "Menschen mit Fantasie" beide Seiten ihren Nutzen haben und profitieren, steht ebenfalls fest. Für Landrat Matthias Wilkes ist die "Nibelungen Quiz-Mas"-Spielshow, die sich Daniela und David Pietralla haben einfallen lassen, ein weiteres innovatives Rahmenprogramm, das Besucher ins Nibelungenland ziehen soll. Der Werbefaktor für die Region sei beträchtlich: "Die Geschichte der Nibelungen wird damit weiter nach außen getragen." Mitte November ist im Burggraf Bräu in Auerbach die offizielle Premiere des weihnachtlichen Nibelungen-Quiz, das ab dem nächsten Jahr deutschlandweit gebucht werden kann. Dann startet die Sagen-Spielshow mit superleichten und mittelschweren Fragen rund um Siegfried, Kriemhild, Hagen und Brunhild ohne festliches Flair. Anstatt Christkind und Nikolaus führen ab 2011 Zwergkönig Alberich und Brunhild die Starke die Ratefüchse durch das Fragenkarussell. Beim Reisemarkt Rhein-Neckar-Pfalz Anfang Januar 2011 werden Daniela und David Pietralla das Nibelungenland Bergstraße/Odenwald mit einem Bühnenprogramm und vielen kniffligen Fragen vertreten. Dass die Nibelungen-Quiz-Mas-Spielshow" und ihre Nachfolger perfekt zur Dachmarke Nibelungenland passen, betonten bei der Generalprobe sowohl Landrat Wilkes als auch der Geschäftsführer der Tourismusmarketing GmbH im Kreis Bergstraße, Markus Hoßfeld. Beide hoben die Rolle von Andreas Pietralla von Schloss Auerbach und dessen Familie als Motoren der Erlebnisgastronomie hervor. Mit Kreativität und Köpfchen Besonders interessant und kurzweilig wird es beim Nibelungen-Quiz, wenn mehrere Teams um den "Hort des Nibelungen" spielen. Schnelligkeit, Pfiffigkeit, Kreativität und Köpfchen sind gefragt. Und natürlich sollten die Teilnehmer wissen, um was es sich bei dem Heldenepos handelt und wer die Hauptpersonen sind. Von Frage zu Frage - es gibt drei Blöcke - steigt die Punktzahl. "Telefon-Joker sind nicht erlaubt", stellen Daniela und David Pietralla lachend fest. Begeistert zeigte sich auch Schlossherr Andreas Pietralla von der Idee des Landrats, das Nibelungenquiz auch in Zusammenhang mit dem Nibelungensteig anzubieten. In diesem Zusammenhang erwähnte Wilkes, dass das Bildungsangebot entlang des Nibelungensteigs mit weiteren Schautafeln und Informationen demnächst erweitert werden soll. gs
Bergsträßer Anzeiger 3. November 2010

